Meditationen

Was ist Meditation und was hat das mit Yoga zu tun?

Meditation soll zunächst einfach gesagt auf Körperebene für eine Entspannung des Nervensystems sorgen. Dabei beschreiben Menschen diesen Zustand komplett unterschiedlich. Innere Ruhe, Trancezustände oder auch Glück und Zufriedenheit können das Ergebnis von tiefer Meditation sein. Meditation erzeugt einen klaren und ruhigen Bewusstseinszustand, der Mensch ist ganz bei sich selbst und der Fokus liegt auf dem eigenen Geist.

Yoga ist eine breit gefächerte Philosophie und geht über die hauptsächlich bekannte Form der Körperübungen hinaus. Yoga im wörtlichen Sinn bedeutet "Übung", und neben dem Körper soll nach der Philosophie des Yoga auch Geist und Seele geübt werden. Eine Form des yogischen Meditierens ist zum Beispiel das Yoga Nidra. Manche philosophischen Ansätze im Yoga gehen so weit, dass sie sagen, die körperlichen Übungen seien lediglich eine Vorbereitung, um den Yogi in eine stabile und ausdauernde Meditationshaltung bringen zu können. 

Was kann Meditation bewirken?

Viele Menschen nutzen die Meditation um sich gezielt entspannen zu können. Im stressigen Alltag bietet es einen Ausgleich, sodass Stress gezielt reduziert werden kann. Stressbedingte Krankheiten können so vermieden werden. Meditation wirkt sich sogar positiv auf das Immunsystem aus. Bessere Konzentrationsfähigkeit und der Fokus auf die wichtigen Dinge sind weitere positive Effekte. Meditation soll langfristig bewirken, dass der Mensch sein Handeln und Denken besser beeinflussen kann. Dadurch wird die Lebenseinstellung eine andere und das Glück und die innere Zufriedenheit stehen im Vordergrund.

Auch wer bei sich häufig beobachtet, dass Gedanken kreisen, oder wer Schlaflosigkeit und das "Sorgenkarussell" im Alltag kennt, wird sehr wahrscheinlich durch Meditation zu mehr Klarheit und Ruhe finden. 

Wie lassen sich Yoga und Meditation miteinander verbinden?

Es gibt spezielle Meditationstechniken im Yoga, die beides sehr gut miteinander verbinden. Beim Yoga wird Meditation oftmals einfach integriert, die "wache Ruhe" steht dabei im Vordergrund. 

Meditation wird nur einige Minuten eingebaut, dabei wird eine ruhende Position eingenommen, bei der die Augen geschlossen werden. Ungeübte Menschen empfinden die Meditation als sehr anstrengend, weil der Geist erst Übung brauchst, bis er sich vollkommen beruhigen kann. Daher sollte mit Meditationsübungen langsam begonnen werden. Durch die Körperübungen wird der Körper auf den meditativen Part gut vorbereitet, so dass der Geist meist bereit für eine Abschlussmeditation ist. 

Bei vielen Yoga-Arten ist Meditation ein fester Bestandteil und wird fließend in die Abläufe integriert. Yoga und Meditation ergänzen sich gut, weil beide den Geist beruhigen und entspannen wollen. Hatha-Yoga ist zum Beispiel ein Stil, bei dem beides perfekt miteinander verknüpft wird.